Kleidung im Mittelalter

 

Die Kleidung im Mittelalter spiegelte den Platz der gekleideten Person innerhalb der mittelalterlichen Ständeordnung des christlichen Europas wider.
Die Unterschiede zwischen den Ständen lagen meist jedoch nur im verwendeten Material und dem dazugehörigen Zierrat. 

So könnte man sagen : " Kleider machen Leute ". So war es für den "normalen" Bürger erschwinglich, Stoffe wie Leinen, Hanf oder Wolle zu verwenden. Aufwändige Webmuster, aufwändige Verzierungen wie Stickereien oder importierte Stoffe, wie z.B. Seide, waren nur den Leuten bestimmt, die es sich auch leisten konnten. 

Die Mode und Schnitte an sich unterschieden sich meist nur im Detail. 

Kleiderfarben

Das düstere und graue Mittelalter - im Gegenteil !

 

Die Farbwahl war ein Unterscheidungsmerkmal zwischen den Ständen. Generell lässt sich sagen, dass aufwändige, also teuer zu erzeugende Farben, den höheren Ständen vorbehalten waren.

Neben der Verwendung naturfarbener Stoffe, welche wohl überwiegend im niederen Stand benutzt wurden, wurden die Stoffe eingefärbt, wie Abbildungen in Büchern, überlieferte Färberezepte und archäologische Befunde zeigen. Dies geschah mit aus Pflanzen gewonnenen Farbstoffen. 

Das Hochmittelalter war sehr farbenfroh, wie man auf vielen zeitgenössischen Abbildungen sehen kann.

 

 

     Die Kleidung des Mannes                                         Die Kleidung der Frau

 

 

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